Bouldern hat schon länger einen großen Zuspruch als Indoor-Klettersport, dessen großer Vorteil darin besteht, dass man keine aufwendige und oft teure Ausrüstung braucht, sondern sofort los legen kann.
Auch als Anfänger kann man so schnell starten, weil z.b. ein Kletterkurs nicht notwendig ist. Für das Klettern mit Seil empfiehlt sich schon nach kurzer Zeit der Kletterkurs, da man sonst schnell unnötige Anfängerfehler an der Wand macht. Außerdem sollte man ohne absolvierten Kurs keine anderen Personen sichern – da besteht sogar schnell Lebensgefahr für den Kletternden.
Aber nicht nur die einfacheren Startmöglichkeiten machen das Bouldern interessant, sondern auch das etwas andere Ziel, nämlich nicht schnell nach oben zu kommen, sondern eher die Kraftbalance und das Körpergefühl. Man sucht sich eine Farbroute aus und startet anschließend meistens in hängender Pose direkt am Boden. Während bei einfacheren Griffen ein paar kräftige Schwünge reichen, ist bei immer kleiner werdenden Griffen zunehmend Köpfchen gefragt. Man muss sich sehr gut überlegen, wie man als nächstes greift und oft auch schon die nächsten Haltepositionen berechnen. Wenn dies aber zu Beginn nicht sofort funktioniert, ist das kein großes Problem. Beim Klettern kann man schnell einen gewissen Druck verspüren schwierige Routen zügig zu meistern, da andere den gleichen Weg klettern wollen. Boulderer haben da meistens mehr Ruhe die nächste Route auszuknobeln und Neues auszuprobieren, da die Strecken kürzer aber vielfältiger sind. Und wenn es mal schief geht, fällt man höchstens 2Meter tief auf weiche Matten und man versucht es einfach nochmal.
Um einen genauen Überblick über den Bouldersport zu erhalten, gibt es auf www.am-fels.de jede Menge Informationen um sich langsam heranzutasten oder voll einzusteigen. Von der richtigen Ausrüstung über verschiedene Tipps der verschiedenen Greiftechniken, wie den Sloper oder den Fingergriff findet man dort auch garantiert die richtigen Orte um an die Wand zu gehen.
Für die Muskulatur ist Klettersport übrigens sehr zu empfehlen. Es werden viele verschiedene Muskeln angesprochen und zwar nicht nur die Üblichen wie man es vom Isolationstraining mit Hanteln kennt, sondern auch viele Muskelpartien, die im Alltag oft kaum noch beansprucht werden. Ein Muskelkater ist deshalb anschließend garantiert, aber damit bei häufigerem Training auch ein Muskelwachstum und vor allem eine Stabilisierung im Bereich der Rückenmuskulatur.